Presse

Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt 2014 – Die Gewinner

20. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt – die Preise wurden vergeben
Herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten und alle Sieger! Vor insgesamt etwa 400 Zuschauern wurden am Sonntagabend im Schauspielhaus Magdeburg die Preise des 20. Jugendvideopreises Sachsen-Anhalt verliehen.

Den mit 700 Euro dotierten 1. Preis in der Kategorie „Fortgeschrittene“ gewann der Magdeburger Student Florian Ziegler für seinen Film „Merry Xmess“ – ein aufwändig produzierter Spielfilm mit mehreren Handlungssträngen, die kunstvoll miteinander verknüpft wurden. Der Leipziger Filmemacher Marco Gadge würdigte in seiner Laudatio besonders die „schlüssige Dramaturgie, die Schauspielführung und die bis zum Schluss spannende Geschichte“. Den mit 600 Euro dotierten 2. Preis erhielten die Hallenser Studentinnen Ronja Selle, Zala Reppmann und Leonie Siepmann für ihren experimentellen Essay-Film „Was kommt, das geht – deal with it“, eine philosophische Reflexion über Werden und Vergehen, die – so die Begründung der Jury – eindringliche filmische Bilder fand. Eine „lobende Erwähnung“ sprach die Jury für den Film „Rollator“ von Felix Maria Bühler, Hanna Schubert und Josua Krüger aus Magdeburg aus. Die Jury würdigte die gelungene und humorvolle Umsetzung des Themas Inklusion, wobei besonders Kamera, Schnitt und Ton hervorgehoben wurden.

In der Kategorie der „Newcomer“ ging der mit 500 Euro dotierte Hauptpreis an den Grundschüler Morris Wosch aus Dessau für seinen nur einminütigen Stop-Motion-Gruselfilm „MIAU!“, der in Dramaturgie, Geschichte und filmischer Umsetzung nach Ansicht des Berliner Filmemachers und Jurors Markus Kloth „perfekt“ war. Den mit 200 Euro dotierten zweiten Preis erhielt Nadine Wegmeyer für ihren Film „Herzensangelegenheit“, einen spannenden und berührenden Film zum Thema Organspende.

In der Kategorie der „Die jungen Teams“ gewann der Film „Shattered“ von Schülern aus Salzwedel 500 Euro – die Adaption einer Episode aus dem Kriminalroman „Tannöd“ für die die Schüler nach Ansicht der Jury hervorragende Bilder gefunden haben.

Erstmalig vergab auch eine Kinderjury einen eigenen Preis und entschied sich dafür, den mit 250 Euro dotierten Preis der Kinderjury zu teilen. Jeweils 125 Euro erhielten der Animationsfilm „Ein schöner Tag in Halle Neustadt“, produziert von Kindern der Kita „Goldener Gockel“ in Halle und der Spielfilm „President Evil“ von Kindern der Kino AG der Saaleschule in Halle.

Die Vergabe des Publikumspreises wurde mit großem Applaus quittiert: der Preis ging an den optisch und dramaturgisch hoch anspruchsvollen Spielfilm „Entmachtet“ der Magdeburger Studenten Christoph Haring und Sven Kloss. 

Insgesamt waren aus 78 zum diesjährigen Wettbewerb eingegangenen Filmen, an denen sich rund 700 Jugendliche vor und hinter der Kamera beteiligt hatten, 27 Filme für den Wettbewerb nominiert worden. Die insgesamt neun Juroren in den drei Kategorien des Wettbewerbs würdigten besonders die Kreativität der jungen Filmemacher und die beeindruckende Vielfalt an Genres und Themen. Der Wettbewerb sei – so die Juroren – eine wichtige Plattform für den Filmnachwuchs in Sachsen-Anhalt.

Ein erster Schritt in die Filmkunst (urbanite Magdeburg 11/2014, Florian Schreiter)

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Die nächste Generation (DATEs Magdeburg 11/2014)

Junge Filmtalente gesucht – und wir zeigen euch, wie es geht! (Volksstimme, 08/2014)

Volksstimme JVP

Jugendvideopreis 2013 – Die Gewinner

19. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt – die Preise wurden vergeben
Herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten und alle Sieger!! Vor insgesamt etwa 300 Zuschauern wurden am Sonntagabend im Schauspielhaus Magdeburg die Preise des 19. Jugendvideowettbewerbs Sachsen-Anhalt verliehen.

Der 1. Preis in der Kategorie „Fortgeschrittene“ wurde geteilt. 500 Euro erhielten Jenny Ehricht und Steven Schwanz aus Dessau für ihren Film „Pola – Fasizination einer Diva“, eine Hommage an die Schauspielerin Pola Negri, die in den 20er Jahren ein gefeierter Stummfilmstar war und mit dem Aufkommen des Tonfilms in Vergessenheit geriet. Der Berliner Filmemacher Michael Blume würdigte in seiner Laudatio besonders die „Rückbesinnung auf die Anfänge des Films“ und die kongeniale Stummfilm-Umsetzung der beiden Dessauer Filmemacher. Ebenfalls 500 Euro erhielt Philipp Schmidt aus Hundisburg für sein Musikvideo „Le changement éternel“ nach einem Song der Magdeburger Band Nevertheless. Angela Zumpe, Dokumentarfilmerin, Designerin und Professorin an der Hochschule Dessau zeigte sich in ihrer Laudatio begeistert von der filmisch und rythmisch genauen Umsetzung des Songs. Den mit 300 Euro dotierten 3. Preis erhielt Frederic Klamt aus Wettin für seine hervorragende Kameraarbeit in dem Film „Der Müller aus Wettin“, eine verfilmte Sage um eine Hexenverbrennung. Der Film erhielt auch den Publikumspreis.

In der Kategorie „Newcomer“ gewann den ersten mit 450 Euro dotierten Preis der Film „Gedankenspiel“ von Mona Zwinzscher aus Werben/Elbe, die ein selbst verfasstes Gedicht experimental filmisch umgesetzt hat. 250 Euro erhielt Daniel Hahn aus Salzwedel für seinen philosophischen Experimentalfilm „Alles eine Frage der Perspektive“. 

In der Kategorie der „Klassenbilder“ gewann der Film „Hilfe! Computerviren!“ der AG Medien der Sekundarschule „Saale-Elster-Auen“ aus Schkopau für ihren Kurzspielfilm um Computerviren, die auf der Festplatte zweier ahnungsloser Mädchen eine endlose zerstörerische Party feiern.

Insgesamt waren aus 83 zum diesjährigen Wettbewerb eingegangenen Filmen, an denen sich rund 600 Jugendliche vor und hinter der Kamera beteiligt hatten, 33 Filme für den Wettbewerb nominiert worden. Die insgesamt neun Juroren in den drei Kategorien des Wettbewerbs würdigten besonders die Kreativität der jungen Filmemacher und die beeindruckende Vielfalt an Genres und Themen. Der Wettbewerb sei – so die Juroren – eine wichtige Plattform für den Filmnachwuchs in Sachsen-Anhalt.

Die Filme können in unserer Mediathek angeschaut werden.

Wo ist Schmidtz Katze? (DATEs Magdeburg 11/2013)

Preisträger Florian Ziegler will Regisseur werden (Volksstimme Magdeburg)

Doppelter Preisträger (Altmarkzeitung)

In die „Verlassene Welt“ eingetaucht (Altmarkzeitung)

Zwei Preise bleiben in der Altmark (Volksstimme Magdeburg)